Sage 224 · Literatur · Mythologie
Philemon und Baucis
Gastfreundschaft, Bescheidenheit und die Würde eines gemeinsamen Lebens.
Zeus und Hermes kamen in menschlicher Gestalt nach Phrygien. Sie klopften an viele Türen, doch niemand wollte ihnen für die Nacht ein Obdach geben.
Am Ende des Dorfes fanden sie eine kleine Hütte. Dort lebten Philemon und Baucis. Obwohl sie arm waren, nahmen sie die Fremden freundlich auf und teilten mit ihnen, was sie besaßen.
Während des Mahles bemerkte Philemon, dass sich der Weinkrug immer wieder füllte. Da erkannten die beiden Alten, dass ihre Gäste Götter waren.
Zeus und Hermes führten das Paar auf einen Berg. Die Hütte verwandelte sich in einen Tempel. Philemon und Baucis baten darum, gemeinsam dienen und am Ende ihres Lebens nicht voneinander getrennt werden zu müssen.
Ihr Wunsch wurde erfüllt. Philemon wurde zur Eiche, Baucis zur Linde. Noch im Tod standen beide Seite an Seite.
Die ursprüngliche historische Quizseite bleibt erhalten: Originalquiz auf susannealbers.de.