
Der geschützte Tempel
Heliodor dringt in den Tempel ein, um dessen Schätze zu rauben. Im entscheidenden Augenblick erscheint ein Reiter, begleitet von zwei bewaffneten Jünglingen, und wirft den Eindringling zu Boden.
Raffael spannt zwischen Gebet und Gewalt einen dramatischen Raum auf. Im Hintergrund bittet der Hohepriester um Hilfe; im Vordergrund ereignet sich die Antwort mit überwältigender Körperlichkeit.
Papst Julius II. wird als Beobachter in die Szene getragen. Dadurch wird die alte Geschichte zu einer Aussage über den Schutz der Kirche und ihres Besitzes in Raffaels Gegenwart.

