Fangen wir da an, wo fast alle anfangen
Wozu gehören diese Engel?
Du hast sie auf Tassen, Postern oder Bettwäsche gesehen? Hervorragend. Dann bist du bereits mitten bei Raffael. Jetzt klären wir, woher sie kommen – und warum ausgerechnet diese beiden Figuren ein Eigenleben begonnen haben.
Welche Tür möchtest du nehmen?
Hier muss niemand erst beweisen, dass er gebildet genug für Kunst ist. Du darfst lachen, rätseln, staunen, lesen oder einfach nur ein Bild schön finden.
Die Schule von Athen
Das Bild, das fast jeder schon einmal gesehen hat – jetzt mit den einzelnen Philosophen.
Himmel, Erde und Eucharistie
Die Disputa del Sacramento als große Verbindung zwischen sichtbarer und unsichtbarer Welt.
Der Brand im Borgo
Dramatik, Körper, Flucht und päpstliche Macht in einem einzigen Wandbild.
Du bist Kunsthistoriker?
Wunderbar. Dann dürfte das hier ja schnell erledigt sein.
Originalton Renaissance
Was schrieb Vasari über Raffael?
Nicht nur zitieren. Lesen.
Wissen unter Beweis stellen
Das Raffael-Quiz
Du weißt alles? Sehr gut. Dann los.
Großer Zusammenhang
Raffael, Michelangelo und Luther
Wie hängen Kunst, Petersdom, Ablasshandel und Reformation zusammen?
Vier Zimmer, tausend Geschichten – und ein Papst mit einem Problem
Im Vatikan warten vier ganz besondere Raffael-Räume
Sie heißen Stanzen, liegen direkt nebeneinander und sind vollständig mit Fresken überzogen. Doch weshalb bekam ausgerechnet Raffael diesen gewaltigen Auftrag?
Nach seiner Wahl bezog Julius II. zunächst die päpstlichen Gemächer, in denen ihm überall Bildnisse und Erinnerungen an Alexander VI. begegneten. Er wollte nicht in den Räumen seines verhassten Vorgängers leben.
Also zog Julius in andere Zimmer des Vatikanpalastes und beauftragte Raffael mit ihrer Ausmalung. Raffael und seine Werkstatt schufen dort zwischen 1508 und 1524 ein gewaltiges Bildprogramm.
„Stanza“ bedeutet einfach Zimmer oder Raum. Die Stanzen sind also keine geheimnisvolle Kunstgattung, sondern vier päpstliche Gemächer – vollständig mit Geschichten, Gedanken und politischer Botschaft ausgemalt.
Beide Pläne sind von uns neu gezeichnete Orientierungsskizzen und nicht maßstabsgerecht.
Raffaels letztes großes Gemälde
Was ist mit dem Jungen los?
Oben erscheint Christus im Licht. Unten erleidet ein Junge einen epileptischen Anfall. Dazwischen zeigen, erschrecken und streiten Menschen, die nicht wissen, wie sie helfen sollen. Raffaels Verklärung Christi verbindet religiöse Vision, körperliches Leiden und die Geschichte der Epilepsie.
Wissen macht niemanden wertvoller.
Der Mensch mit der Raffael-Tasse darf hier genauso eintreten wie die Professorin mit drei Veröffentlichungen zur Hochrenaissance. Beide können etwas sehen, was der andere übersieht.
Genug Vatikan? Dann gehen wir zu Amor und Psyche.
Und Raffael war noch lange nicht fertig
In der Villa Farnesina ziehen Götter, Liebe, Prüfungen und ein himmlisches Hochzeitsfest über die Decke. Fahr mit den Bildern mit – oder halte sie mit der Maus kurz an.

























