JENSEITS DER ZEIT

Musik, Text und Konzept: Susanne Albers · Auf YouTube ansehen

Originaltext

[Intro] Was ist Zeit? Ein Strom? Ein Maßband? Ein Fluch? Oder nur ein Vorwand, nicht im Jetzt zu sein? [1. Vers] Die Uhr tickt – doch wer hat sie gebaut? Nicht Gott. Nicht das Leben. Nur dein Denken, das Ordnung will im Chaos. Vergangenheit ist Erinnerung. Zukunft ist Idee. Aber beides lebt nur hier – in dir. [Pre-Chorus] Zeit ist das Kleid, das das Ewige anzieht, damit du spielen kannst. Doch das, was du wirklich bist, trägt keine Uhr. [Chorus] Zeit ist Illusion – ein Trick, damit Geschichten entstehen. Aber alles geschieht immer jetzt. Kein Damals. Kein Bald. Nur: Jetzt. [2. Vers] Du rennst ihr hinterher – doch sie war nie vorn. Du willst sie stoppen – aber sie läuft in dir. Nicht draußen. Du sagst: „Ich hab keine Zeit!“ Und meinst: „Ich hab mich verloren.“ [Bridge] In Gottes Sprache gibt es keine Uhr. Kein „zu spät“, kein „zu früh“. Nur: „Ich bin.“ [Chorus] Zeit ist das Spiel. Doch du bist der Spieler. Nicht gefangen – sondern frei. Wenn du’s merkst, löst sie sich. Und das Jetzt bleibt – als ewiger Moment. [Outro] Die Zeit ist nicht real. Aber du bist es. Im Jetzt. Immer. Nur hier.