Mystische Problemlösung

Folge 20: Ich liebe einen Menschen – aber ich darf es nicht zeigen.

Ein Mensch liebt. Aufrichtig. Tief. Wahr.
Aber alles um ihn herum schreit: „Das darf nicht sein.“
Vielleicht ist es verboten, weil es nicht passt.
Weil es nicht „normal“ ist. Oder zu spät. Oder zu gefährlich.
Doch das Herz fragt nicht nach Regeln.

Antwort:
Mystisch gesehen ist Liebe nie falsch – nur die Angst drumherum.
Nicht jede Liebe will erfüllt werden. Aber jede will anerkannt werden.
Nicht um Besitz zu fordern –
sondern um wahr zu bleiben.

 

[Intro – leise, innerlich bebend]
Ich spüre es,
wenn ich ihn seh.
Oder sie.
Oder dich.
Ich weiß nicht mal mehr, was das ist –
aber es brennt.
Und ich hab keine Erlaubnis.

[Vers 1]
Ich darf nicht.
Hab’s tausendmal gehört.
Von Moral, von Familie,
von Vernunft.
„Lass es. Es bringt nichts.
Es zerstört nur.“
Aber in mir zerstört es nichts.
In mir bringt es Leben.

[Vers 2]
Ich liebe –
nicht, weil ich will.
Ich liebe –
weil etwas in mir dich erkennt.
Und weil ich’s nicht zeigen darf,
fühlt es sich an
wie sterben mit offenen Augen.

[Vers 3 – mystisch]
Mystik fragt nicht:
„Gehört ihr zusammen?“
Sie fragt:
„Ist das wahr?“
Und wenn es wahr ist –
dann ist es heilig.
Auch wenn du's nicht leben kannst.
Du kannst es ehren.

[Vers 4]
Nicht jede Liebe führt zur Hochzeit.
Nicht jede Nähe darf berühren.
Aber jede Liebe darf leben.
Still.
Im Blick.
Im Gebet.
Im Wissen: Ich habe geliebt –
und das war echt.

[Refrain – ruhig, stark]
Ich liebe.
Und ich schäme mich nicht.
Auch wenn ich schweige.
Auch wenn ich geh.
Auch wenn du nie erfährst,
was du in mir berührt hast.

[Schluss – wie ein inneres Siegel]
Ich darf es nicht zeigen.
Aber ich darf es sein.
Und das reicht –
für einen ganzen Himmel in mir.

 

 

 

 

 

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