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Wiener Messen & Congress Ges. m. b. H. info@messe.at |
November 1996 | |
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Leonardo Da Vinci Wissenschaftler - Erfinder - Künstler 1. November 1996 bis 2. Februar 1997 Historisches Museum Schottenstift Wien 1, Eingang Freyung 6, täglich 9 - 19 Uhr Infoline Wien 536 37 |
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IX. Die Wehrtechnik - Leonardo der MilitäringenieurDie ungesicherten Verhältnisse Norditaliens am Ende des 15. Jahrhunderts und die ständigen Kriege und Kampfhandlungen erforderten Militäringenieure, die ein spezielles Fachwissen aufwiesen. Die technischen Mittel der Kriegsführung, die Verteidigungssysteme und Angriffsmittel mußten von Militärarchitekten- und ingenieuren ständig verbessert und weiterentwickelt werden.Leonardo da Vinci diente mehreren Herren als militärischer Berater und entfaltete dabei sein Interesse an Entwürfen und Technik militärischer Konstruktionen und Waffen; der Kriegstaktik widmete er sich allerdings kaum. Obwohl sich Leonardo mit der Waffentechnik befaßte, und eine Vielfalt von Skizzen und Zeichnungen über militärische Gegenstände hinterließ, haßte er den Krieg und bezeichnete ihn als bestialischen Wahnsinn". Leonardos Entwürfe für Waffen gliedern sich in drei Kategorien: Wurfmaschinen (Schleudern), Kanonen und Hakenbüchsen (Flinten). Er studierte zeitgenössische technische Texte zu Fragen des Militärwesens und verbesserte dadurch seine mechanischen und militärischen Kenntnisse. Die Werke von Archimedes, Plinius und vor allem von Vitruvius erweiterten sein Wissen über die Methoden und die Technologie der römischen Kriegsführung. Zu den berühmtesten Zeichnungen Leonardos zählt sein Entwurf für eine große Wurfmaschine, eine Waffe, die mit fortschrittlichen Zügen der Konstruktion so kunstvoll dargestellt ist, daß sie als klassische technisch-graphische Darstellung des Ingenieurwesens gilt.
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