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November 1996 | |
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Leonardo Da Vinci Wissenschaftler - Erfinder - Künstler 1. November 1996 bis 2. Februar 1997 Historisches Museum Schottenstift Wien 1, Eingang Freyung 6, täglich 9 - 19 Uhr Infoline Wien 536 37 |
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VII. Leonardo da Vinci und der Traum vom FliegenLeonardo da Vinci war wie kein anderer befähigt, die gegensätzlichen Welten von Kunst und Wissenschaft zu begreifen. Durch seine zahlreichen Studien und Forschungen gelangte er auf den unterschiedlichsten Gebieten zu neuen Erkenntnissen: von Radschiffen bis hin zu Flugmaschinen.Seine Untersuchungen der Flugmöglichkeiten waren geprägt von der Vorstellung, die Muskelkraft des Menschen reiche aus, die Vögel nachzuahmen. Aus diesem Grund unternahm Leonardo zahlreiche Versuche mit einer nicht zu realisierenden Idee: ein Schwingenflugzeug mit beweglichen Flügeln. Erst später entwarf er Konstruktionen mit starren Flügeln. Unter den zahlreichen Erfindungen Leonardos befindet sich ein Flugapparat, der mit einem ausgefallenen Steuerungsmechanismus ausgestattet ist (dem ersten in der Geschichte der Luftfahrt), und zwar in Form eines Kopfgestells, durch das ein kombiniertes kreuzförmiges Höhen- und Seitenruder bewegt wird. Auch die Erfindung des Hubschraubers geht auf Leonardo da Vinci zurück. Von ihm stammt der erste Entwurf eines Fluggerätes, das sich mit Hilfe einer Luftschraube senkrecht in die Luft erheben sollte. Die Flugmaschine trug das Antriebssystem an Bord und verfügte über eine spiralförmige Luftschraube. Im Zusammenhang mit Leonardos Erfindungen von Flugmaschinen steht auch sein Entwurf für einen Fallschirm, der die Form einer Pyramide hat. Leonardo skizzierte ebenso ein Flugmodell, das als Vorläufer des modernen Flugdrachens gelten kann. Diese Studien Leonardos sind der Beginn des gesteuerten Gleitfluges.
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