Startseite - News - Religion - Kunst - Technik - Literatur - Kultur - Politik - Architektur - Spaß - Psychologie - Spiele - Fotos + Animationen - Gästebuch - Persönliches - erstes Rätsel - Renaissance Forum - Chat - Quiz - Rätselverzeichnis - Wie alles begann ... - Zufallsrätsel - Zufallsspiel - letztes Rätsel

Galerie - A - B - C - D - E - F- G - H - I - J - K - L - M - N - O - P - Q - R - S - T - U - V - W - X - Y - Z

Die Bibel

DER BRIEF DES PAULUS AN DIE RÖMER

1. Kapitel

Paulus der Apostel der Heiden

1,1 Paulus, ein Knecht Christi Jesu, berufen zum Apostel, (a) (b) (c) ausgesondert, zu predigen das Evangelium Gottes, 1,2 das er zuvor verheißen hat durch seine Propheten in der heiligen Schrift, (a) (b) (c) 1,3 von seinem Sohn Jesus Christus, unserm Herrn, der geboren ist (a) (b) (c) aus dem Geschlecht Davids nach dem Fleisch, 1,4 und nach dem Geist, der heiligt, (a) (b) eingesetzt ist als Sohn Gottes in Kraft durch die Auferstehung von den Toten. 1,5 Durch ihn haben wir empfangen Gnade und Apostelamt, in seinem Namen den (a) Gehorsam des Glaubens aufzurichten (b) (c) unter allen Heiden, 1,6 zu denen auch ihr gehört, die ihr berufen seid von Jesus Christus.

_1,7 An alle Geliebten Gottes und (a) (b) (c) berufenen Heiligen in Rom: (d) Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus! 1,8 Zuerst danke ich meinem Gott durch Jesus Christus für euch alle, (a) daß man von eurem Glauben in aller Welt spricht. 1,9 Denn Gott ist mein Zeuge, dem ich in meinem Geist diene am Evangelium von seinem Sohn, daß ich (a) ohne Unterlaß euer gedenke 1,10 und allezeit in meinem Gebet flehe, ob sich's wohl einmal fügen möchte durch Gottes Willen, (a) (b) daß ich zu euch komme. 1,11 Denn mich verlangt danach, euch zu sehen, damit ich euch etwas mitteile an (a) geistlicher Gabe, um euch zu stärken, 1,12 das heißt, damit ich zusammen mit euch getröstet werde (a) durch euren und meinen Glauben, den wir miteinander haben.

_1,13 Ich will euch aber nicht verschweigen, liebe Brüder, daß ich mir oft vorgenommen habe, zu euch zu kommen - wurde aber bisher gehindert -, damit ich auch unter euch Frucht schaffe wie unter andern Heiden. 1,14 Ich bin ein Schuldner der Griechen und der Nichtgriechen, der Weisen und der Nichtweisen; 1,15 darum, soviel an mir liegt, bin ich willens, auch euch in Rom das Evangelium zu predigen. 1,16 Denn (a) (b) ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist eine (c) Kraft Gottes, die selig macht alle, die daran glauben, die Juden zuerst und ebenso die Griechen. 1,17 Denn darin wird offenbart die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt,* (a) (b) welche kommt aus Glauben in Glauben; wie geschrieben steht (Habakuk 2,4): «Der Gerechte wird aus Glauben leben.» 1,18 Denn Gottes Zorn wird vom Himmel her offenbart über alles gottlose Wesen und alle Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten. 1,19 Denn (a) (b) was man von Gott erkennen kann, ist unter ihnen offenbar; denn Gott hat es ihnen offenbart. 1,20 Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schöpfung der Welt ersehen (a) (b) aus seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt, so daß sie keine Entschuldigung haben. 1,21 Denn obwohl sie von Gott wußten, haben sie ihn nicht als Gott gepriesen noch ihm gedankt, sondern sind dem Nichtigen verfallen in ihren Gedanken, und (a) ihr unverständiges Herz ist verfinstert. 1,22 Da sie sich für Weise hielten, sind sie zu (a) Narren geworden 1,23 und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild gleich dem eines vergänglichen Menschen und der Vögel und der vierfüßigen und der kriechenden Tiere. (a) (b) (c)

_1,24 Darum hat Gott sie in den Begierden ihrer Herzen dahingegeben in die Unreinheit, so daß ihre Leiber durch sie selbst geschändet werden, (a) 1,25 sie, die Gottes Wahrheit in Lüge verkehrt und das Geschöpf verehrt und ihm gedient haben statt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen.

_1,26 Darum hat sie Gott dahingegeben in schändliche Leidenschaften; denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen; 1,27 desgleichen haben auch (a) (b) (c) die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind in Begierde zueinander entbrannt und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den Lohn ihrer Verirrung, wie es ja sein mußte, an sich selbst empfangen.

_1,28 Und wie sie es für nichts geachtet haben, Gott zu erkennen, hat sie Gott dahingegeben in verkehrten Sinn, so daß sie tun, was nicht recht ist, 1,29 voll von aller Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habgier, Bosheit, voll Neid, Mord, Hader, List, Niedertracht; Zuträger, 1,30 Verleumder, Gottesverächter, Frevler, hochmütig, prahlerisch, erfinderisch im Bösen, den Eltern ungehorsam, 1,31 unvernünftig, treulos, lieblos, unbarmherzig. 1,32 Sie wissen, daß, die solches tun, nach Gottes Recht den Tod verdienen; aber sie tun es nicht allein, sondern haben auch Gefallen an denen, die es tun.


2. Kapitel

Der Maßstab des göttlichen Gerichts

2,1 Darum, oh Mensch, kannst du dich nicht entschuldigen, wer du auch bist, der du richtest. Denn (a) (b) (c) worin du den andern richtest, verdammst du dich selbst, weil du ebendasselbe tust, was du richtest. 2,2 Wir wissen aber, daß Gottes Urteil recht ist über die, die solches tun. 2,3 Denkst du aber, oh Mensch, der du die richtest, die solches tun, und tust auch dasselbe, daß du dem Urteil Gottes entrinnen wirst? 2,4 Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, (a) Geduld und Langmut? Weißt du nicht, daß dich Gottes Güte zur Buße leitet? 2,5 Du aber mit deinem verstockten und unbußfertigen Herzen häufst dir selbst Zorn an auf den Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichtes Gottes, 2,6 (a) (b) (c) der einem jeden geben wird nach seinen Werken: 2,7 ewiges Leben denen, die in aller Geduld mit guten Werken trachten nach Herrlichkeit, Ehre und unvergänglichem Leben; 2,8 Ungnade und Zorn aber denen, die streitsüchtig sind und der Wahrheit nicht gehorchen, gehorchen aber der Ungerechtigkeit; (a) 2,9 Trübsal und Angst über alle Seelen der Menschen, die Böses tun, zuerst der Juden und ebenso der Griechen; 2,10 Herrlichkeit aber und Ehre und Frieden allen denen, die Gutes tun, zuerst den Juden und ebenso den Griechen.

_2,11 Denn (a) (b) (c) (d) es ist kein Ansehen der Person vor Gott. 2,12 Alle, die ohne Gesetz gesündigt haben, werden auch ohne Gesetz verloren gehen; und alle, die unter dem Gesetz gesündigt haben, werden durchs Gesetz verurteilt werden. 2,13 Denn vor Gott sind nicht gerecht, die das Gesetz hören, sondern (a) (b) (c) die das Gesetz tun, werden gerecht sein. 2,14 Denn wenn Heiden, die das Gesetz nicht haben, doch (a) von Natur tun, was das Gesetz fordert, so sind sie, obwohl sie das Gesetz nicht haben, sich selbst Gesetz. 2,15 Sie beweisen damit, daß in ihr Herz geschrieben ist, was das Gesetz fordert, zumal ihr Gewissen es ihnen bezeugt, dazu auch die Gedanken, die einander anklagen oder auch entschuldigen - (a) 2,16 an dem Tag, (a) an dem Gott das Verborgene der Menschen durch Christus Jesus richten wird, wie es mein Evangelium bezeugt.

Die Anklage gegen die Juden

2,17 Wenn du dich aber Jude nennst und verläßt dich aufs Gesetz und rühmst dich Gottes 2,18 und kennst seinen Willen und prüfst, weil du aus dem Gesetz unterrichtet bist, was das Beste zu tun sei, 2,19 und maßt dir an, ein Leiter der Blinden zu sein, ein Licht derer, die in Finsternis sind, (a) 2,20 ein Erzieher der Unverständigen, ein Lehrer der Unmündigen, weil du im Gesetz die Richtschnur der Erkenntnis und Wahrheit hast -: 2,21 Du lehrst nun andere, und lehrst dich selber nicht? Du predigst, man solle nicht stehlen, und du stiehlst?a 2,22 Du sprichst, man solle nicht ehebrechen, und du brichst die Ehe? Du verabscheust die Götzen, und beraubst ihre Tempel? 2,23 Du rühmst dich des Gesetzes, und schändest Gott durch Übertretung des Gesetzes? 2,24 Denn «euretwegen wird Gottes Name gelästert unter den Heiden», wie geschrieben steht (Jesaja 52,5).

_2,25 Die Beschneidung nützt etwas, wenn du das Gesetz hältst; hältst du aber das Gesetz nicht, so bist du aus einem Beschnittenen schon ein Unbeschnittener geworden. 2,26 Wenn nun der Unbeschnittene hält, was nach dem Gesetz recht ist, meinst du nicht, (a) daß dann der Unbeschnittene vor Gott als Beschnittener gilt? 2,27 Und so wird der, der von Natur unbeschnitten ist und das Gesetz erfüllt, dir ein Richter sein, der du unter dem Buchstaben und der Beschneidung stehst und das Gesetz übertrittst. 2,28 (a) Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, auch ist nicht das die Beschneidung, die äußerlich am Fleisch geschieht; 2,29 sondern der ist ein Jude, der es inwendig verborgen ist, und (a) (b) (c) das ist die Beschneidung des Herzens, die im Geist und nicht im Buchstaben geschieht. Das Lob eines solchen ist nicht von Menschen, sondern von Gott.


3. Kapitel

Gottes unwandelbare Treue

3,1 Was haben dann die Juden für einen Vorzug, oder was nützt die Beschneidung? 3,2 Viel in jeder Weise! Zum ersten: ihnen ist anvertraut, was Gott geredet hat. (a) (b) (c) 3,3 Daß aber einige nicht treu waren, was liegt daran? (a) (b) (c) Sollte ihre Untreue Gottes Treue aufheben? 3,4 Das sei ferne! Es bleibe vielmehr so: Gott ist wahrhaftig und (a) alle Menschen sind Lügner; wie geschrieben steht (Psalm 51,6): «Damit du recht behältst in deinen Worten und siegst, wenn man mit dir rechtet.» 3,5 Ist's aber so, daß unsre Ungerechtigkeit Gottes Gerechtigkeit ins Licht stellt, was sollen wir sagen? Ist Gott dann nicht ungerecht, wenn er zürnt? - Ich rede nach Menschenweise. - 3,6 Das sei ferne! Wie könnte sonst Gott die Welt richten? 3,7 Wenn aber die Wahrheit Gottes durch meine Lüge herrlicher wird zu seiner Ehre, warum sollte ich dann noch als ein Sünder gerichtet werden? 3,8 Ist es etwa so, wie wir verlästert werden und einige behaupten, daß wir sagen: (a) Laßt uns Böses tun, damit Gutes daraus komme? Deren Verdammnis ist gerecht.

Die Schuld aller vor Gott

3,9 Was sagen wir denn nun? Haben wir Juden einen Vorzug? Gar keinen. Denn (a) wir haben soeben bewiesen, daß alle, Juden wie Griechen, unter der Sünde sind, 3,10 wie geschrieben steht: (a) «Da ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer. 3,11 Da ist keiner, der verständig ist; da ist keiner, der nach Gott fragt. 3,12 Sie sind alle abgewichen und allesamt verdorben. Da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer (Psalm 14,1-3). 3,13 Ihr Rachen ist ein offenes Grab; mit ihren Zungen betrügen sie (Psalm 5,10), Otterngift ist unter ihren Lippen (Psalm 140,4); 3,14 ihr Mund ist voll Fluch und Bitterkeit (Psalm 10,7). 3,15 Ihre Füße eilen, Blut zu vergießen; 3,16 auf ihren Wegen ist lauter Schaden und Jammer, 3,17 und (a) den Weg des Friedens kennen sie nicht (Jesaja 59,7.8). 3,18 Es ist keine Gottesfurcht bei ihnen (Psalm 36,2).» 3,19 Wir wissen aber: was das Gesetz sagt, das sagt es denen, die unter dem Gesetz sind, damit allen der Mund gestopft werde und (a) (b) alle Welt vor Gott schuldig sei, 3,20 weil kein Mensch durch die Werke des Gesetzes vor ihm gerecht sein kann. Denn (a) (b) durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.

Die Rechtfertigung allein durch Glauben

3,21 Nun aber ist ohne Zutun des Gesetzes die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, offenbart, bezeugt durch das Gesetz und die Propheten. (a) (b) 3,22 Ich rede aber von der Gerechtigkeit vor Gott, (a) die da kommt durch den Glauben an Jesus Christus zu allen, die glauben. Denn es ist hier kein Unterschied: 3,23 (a) sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten,* 3,24 und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist. (a) (b) (c) 3,25 Den hat Gott für den Glauben hingestellt als Sühne in seinem Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit, indem er die Sünden vergibt, die früher 3,26 (a) (b) begangen wurden in der Zeit seiner Geduld, um nun in dieser Zeit seine Gerechtigkeit zu erweisen, daß er selbst gerecht ist und gerecht macht den, der da ist aus dem Glauben an Jesus.

_3,27 Wo bleibt nun (a) das Rühmen? Es ist ausgeschlossen. Durch welches Gesetz? Durch das Gesetz der Werke? Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens. 3,28 So halten wir nun dafür, daß der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben. (a) 3,29 Oder ist Gott allein der Gott der Juden? Ist er nicht auch der Gott der Heiden? Ja gewiß, auch der Heiden. (a) 3,30 Denn es ist der eine Gott, (a) der gerecht macht die Juden aus dem Glauben und die Heiden durch den Glauben. 3,31 Wie? Heben wir denn das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! Sondern (a) wir richten das Gesetz auf.


4. Kapitel

Abraham der Vater des Glaubens

4,1 Was sagen wir denn von Abraham, unserm leiblichen Stammvater? Was hat er erlangt? 4,2 Das sagen wir: Ist Abraham durch Werke gerecht, so kann er sich wohl rühmen, aber nicht vor Gott. 4,3 Denn was sagt die Schrift? (a) «Abraham hat Gott geglaubt, und das ist ihm zur Gerechtigkeit gerechnet worden.» (1. Mose 15,6) 4,4 Dem aber, der mit Werken umgeht, wird der Lohn nicht aus Gnade zugerechnet, sondern aus Pflicht. (a) 4,5 Dem aber, der nicht mit Werken umgeht, glaubt aber an den, der die Gottlosen gerecht macht, (a) dem wird sein Glaube gerechnet zur Gerechtigkeit.

_4,6 Wie ja auch David den Menschen selig preist, dem Gott zurechnet die Gerechtigkeit ohne Zutun der Werke (Psalm 32,1.2): «4,7 Selig sind die, denen die Ungerechtigkeiten vergeben und denen die Sünden bedeckt sind! 4,8 Selig ist der Mann, dem der Herr die Sünde nicht zurechnet!»

_4,9 Diese Seligpreisung nun, gilt sie den Beschnittenen oder auch den Unbeschnittenen? Wir sagen doch: «Abraham ist sein Glaube zur Gerechtigkeit gerechnet worden.» 4,10 Wie ist er ihm denn zugerechnet worden? Als er beschnitten oder als er unbeschnitten war? Ohne Zweifel: nicht als er beschnitten, sondern als er unbeschnitten war. 4,11 Das Zeichen der Beschneidung aber empfing er (a) als Siegel der Gerechtigkeit des Glaubens, den er hatte, als er noch nicht beschnitten war. So sollte er ein Vater werden aller, die glauben, ohne beschnitten zu sein, damit auch ihnen der Glaube gerechnet werde zur Gerechtigkeit; 4,12 und ebenso ein Vater der Beschnittenen, wenn sie nicht nur beschnitten sind, sondern auch gehen in den Fußtapfen des Glaubens, den (a) unser Vater Abraham hatte, als er noch nicht beschnitten war.

_4,13 Denn die Verheißung, daß er der Erbe der Welt sein solle, ist Abraham oder seinen Nachkommen nicht zuteil geworden durchs Gesetz, sondern durch die Gerechtigkeit des Glaubens. (a) 4,14 Denn wenn die vom Gesetz Erben sind, dann ist der Glaube nichts, und die Verheißung ist dahin. 4,15 Denn das Gesetz richtet nur Zorn an; (a) (b) (c) wo aber das Gesetz nicht ist, da ist auch keine Übertretung. 4,16 Deshalb muß die Gerechtigkeit durch den Glauben kommen, damit sie aus Gnaden sei und die Verheißung fest bleibe für alle Nachkommen, nicht allein für die, die unter dem Gesetz sind, sondern auch für die, die wie Abraham aus dem Glauben leben. Der ist unser aller Vater 4,17 - wie geschrieben steht (1. Mose 17,5): «Ich habe dich gesetzt zum Vater vieler Völker» - vor Gott, dem er geglaubt hat, der (a) (b) die Toten lebendig macht und ruft das, was nicht ist, daß es sei. 4,18 Er hat geglaubt auf Hoffnung, wo nichts zu hoffen war, daß er der Vater vieler Völker werde, wie zu ihm gesagt ist (1. Mose 15,5): «So zahlreich sollen deine Nachkommen sein.» 4,19 Und er wurde nicht schwach im Glauben, als er auf seinen eigenen Leib sah, der schon erstorben war, weil er fast hundertjährig war, und auf den erstorbenen Leib der Sara. (a) 4,20 Denn er zweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben, sondern wurde stark im Glauben und gab Gott die Ehre 4,21 und wußte aufs allergewisseste: (a) was Gott verheißt, das kann er auch tun. 4,22 Darum ist es ihm auch «zur Gerechtigkeit gerechnet worden» (1. Mose 15,6). 4,23 Daß es ihm zugerechnet worden ist, ist aber nicht allein um seinetwillen geschrieben, 4,24 sondern auch um unsertwillen, denen es zugerechnet werden soll, wenn wir glauben an den, der unsern Herrn Jesus auferweckt hat von den Toten, 4,25 (a) (b) welcher ist um unsrer Sünden willen dahingegeben und um unsrer Rechtfertigung willen auferweckt.


5. Kapitel

Frieden mit Gott

5,1 Da wir nun gerecht geworden sind durch den Glauben, haben wir (a) Frieden mit Gott durch unsern Herrn Jesus Christus; 5,2 durch ihn haben wir auch (a) (b) den Zugang im Glauben zu dieser Gnade, in der wir stehen, und rühmen uns der Hoffnung der zukünftigen Herrlichkeit, die Gott geben wird. 5,3 Nicht allein aber das, sondern (a) wir rühmen uns auch der Bedrängnisse, weil wir wissen, daß Bedrängnis Geduld bringt, 5,4 Geduld aber (a) Bewährung, Bewährung aber Hoffnung, 5,5 (a) (b) (c) Hoffnung aber läßt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den heiligen Geist, der uns gegeben ist. 5,6 Denn Christus ist schon zu der Zeit, als wir noch schwach waren, für uns Gottlose gestorben. 5,7 Nun stirbt kaum jemand um eines Gerechten willen; um des Guten willen wagt er vielleicht sein Leben. 5,8 Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, daß Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. (a) (b) 5,9 Um wieviel mehr werden wir nun durch ihn bewahrt werden vor dem (a) (b) Zorn, nachdem wir jetzt durch sein Blut gerecht geworden sind! 5,10 Denn wenn wir (a) mit Gott versöhnt worden sind durch den Tod seines Sohnes, als wir noch (b) (c) Feinde waren, um wieviel mehr werden wir selig werden durch sein Leben, nachdem wir nun versöhnt sind. 5,11 Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch Gottes durch unsern Herrn Jesus Christus, durch den wir jetzt die Versöhnung empfangen haben.

Adam und Christus

5,12 Deshalb, wie durch einen Menschen (a) die Sünde in die Welt gekommen ist und (b) (c) der Tod durch die Sünde, so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben. 5,13 Denn die Sünde war wohl in der Welt, ehe das Gesetz kam; aber (a) wo kein Gesetz ist, da wird Sünde nicht angerechnet. 5,14 Dennoch herrschte der Tod von Adam an bis Mose auch über die, die nicht gesündigt hatten durch die gleiche Übertretung wie Adam, welcher ist ein Bild dessen, der kommen sollte. 5,15 Aber nicht verhält sich's mit der Gabe wie mit der Sünde. Denn wenn durch die Sünde des Einen die Vielen gestorben sind, um wieviel mehr ist Gottes Gnade und Gabe den vielen überreich zuteil geworden durch die Gnade des einen Menschen Jesus Christus. 5,16 Und nicht verhält es sich mit der Gabe wie mit dem, was durch den einen Sünder geschehen ist. Denn das Urteil hat von dem Einen her zur Verdammnis geführt, die Gnade aber hilft aus vielen Sünden zur Gerechtigkeit. 5,17 Denn wenn wegen der Sünde des Einen der Tod geherrscht hat durch den Einen, um wieviel mehr werden die, welche die Fülle der Gnade und der Gabe der Gerechtigkeit empfangen, herrschen im Leben durch den Einen, Jesus Christus. 5,18 Wie nun durch die Sünde des Einen die Verdammnis über alle Menschen gekommen ist, so ist auch durch die Gerechtigkeit des Einen für alle Menschen die Rechtfertigung gekommen, die zum Leben führt. (a) 5,19 Denn wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die Vielen zu Sündern geworden sind, so (a) (b) werden auch durch den Gehorsam des Einen die Vielen zu Gerechten.

_5,20 a Das Gesetz aber ist dazwischen hineingekommen, damit die Sünde mächtiger würde. Wo aber die Sünde mächtig geworden ist, da ist doch die Gnade noch viel mächtiger geworden, 5,21 damit, wie die Sünde geherrscht hat zum Tode, (a) so auch die Gnade herrsche durch die Gerechtigkeit zum ewigen Leben durch Jesus Christus, unsern Herrn.


6. Kapitel

Taufe und neues Leben

6,1 Was sollen wir nun sagen? Sollen wir denn in der Sünde beharren, damit die Gnade um so mächtiger werde?a 6,2 Das sei ferne! Wie sollten wir in der Sünde leben wollen, der wir doch gestorben sind? 6,3 Oder wißt ihr nicht, daß alle, die wir (a) auf Christus Jesus getauft sind, die sind in seinen Tod getauft? 6,4 So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln. (a) (b) 6,5 Denn wenn wir mit ihm verbunden und ihm gleichgeworden sind in seinem Tod, so werden wir ihm auch in der Auferstehung gleich sein. 6,6 Wir wissen ja, daß (a) unser alter Mensch mit ihm gekreuzigt ist, damit der Leib der Sünde vernichtet werde, so daß wir hinfort der Sünde nicht dienen. 6,7 Denn wer gestorben ist, der ist frei geworden von der Sünde. 6,8 Sind wir aber mit Christus gestorben, so glauben wir, daß wir auch mit ihm leben werden, 6,9 und wissen, daß Christus, von den Toten erweckt, hinfort nicht stirbt; der Tod kann hinfort über ihn nicht herrschen. 6,10 Denn was er gestorben ist, das ist er der Sünde gestorben (a) ein für allemal; was er aber lebt, das lebt er Gott. 6,11 So auch ihr, haltet dafür, daß ihr der Sünde gestorben seid und lebt Gott in Christus Jesus. (a) (b)

_6,12 So laßt nun die Sünde nicht herrschen in eurem sterblichen Leibe, und leistet seinen Begierden keinen Gehorsam. (a) 6,13 Auch gebt nicht der Sünde eure Glieder hin als Waffen der Ungerechtigkeit, sondern gebt euch selbst Gott hin, als solche, die tot waren und nun lebendig sind, und (a) eure Glieder Gott als Waffen der Gerechtigkeit. 6,14 Denn die Sünde wird nicht herrschen können über euch, weil ihr ja nicht unter dem Gesetz seid, sondern (a) (b) unter der Gnade. (c)

_6,15 Wie nun? Sollen wir sündigen, weil wir nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade sind? Das sei ferne! 6,16 Wißt ihr nicht: wem ihr euch zu Knechten macht, um ihm zu gehorchen, dessen Knechte seid ihr und müßt ihm gehorsam sein, es sei der Sünde zum Tode oder dem Gehorsam zur Gerechtigkeit?a 6,17 Gott sei aber gedankt, daß ihr Knechte der Sünde gewesen seid, aber nun von Herzen gehorsam geworden der Gestalt der Lehre, der ihr ergeben seid. 6,18 Denn indem ihr nun (a) frei geworden seid von der Sünde, seid ihr Knechte geworden der Gerechtigkeit.

_6,19 Ich muß menschlich davon reden um der Schwachheit eures Fleisches willen: Wie ihr eure Glieder hingegeben hattet an den Dienst der Unreinheit und Ungerechtigkeit zu immer neuer Ungerechtigkeit, so gebt nun eure Glieder hin an den Dienst der Gerechtigkeit, daß sie heilig werden. 6,20 Denn als ihr Knechte der Sünde wart, da wart ihr frei von der Gerechtigkeit. 6,21 Was hattet ihr nun damals für Frucht? Solche, deren ihr euch jetzt schämt; denn das Ende derselben ist der (a) Tod. 6,22 Nun aber, da ihr von der Sünde frei und Gottes Knechte geworden seid, habt ihr darin eure Frucht, daß ihr heilig werdet; das Ende aber ist das ewige Leben. 6,23 Denn (a) (b) (c) der Sünde Sold ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn.


7. Kapitel

Freiheit vom Gesetz

7,1 Wißt ihr nicht, liebe Brüder - denn ich rede mit denen, die das Gesetz kennen -, daß das Gesetz nur herrscht über den Menschen, solange er lebt? 7,2 Denn (a) eine Frau ist an ihren Mann gebunden durch das Gesetz, solange der Mann lebt; wenn aber der Mann stirbt, so ist sie frei von dem Gesetz, das sie an den Mann bindet. 7,3 Wenn sie nun bei einem andern Mann ist, solange ihr Mann lebt, wird sie eine Ehebrecherin genannt; wenn aber ihr Mann stirbt, ist sie frei vom Gesetz, so daß sie nicht eine Ehebrecherin ist, wenn sie einen andern Mann nimmt. 7,4 Also seid auch ihr, meine Brüder, dem Gesetz getötet durch den Leib Christi, so daß ihr einem andern angehört, nämlich dem, der von den Toten auferweckt ist, damit wir Gott Frucht bringen. 7,5 Denn solange wir dem Fleisch verfallen waren, da waren die sündigen Leidenschaften, die durchs Gesetz erregt wurden, kräftig in unsern Gliedern, so daß wir (a) dem Tode Frucht brachten. 7,6 Nun aber sind wir (a) vom Gesetz frei geworden und ihm abgestorben, das uns gefangen hielt, so daß wir dienen (b) im neuen Wesen des Geistes und nicht im alten Wesen des Buchstabens.

Der Mensch unter dem Gesetz

7,7 Was sollen wir denn nun sagen? Ist das Gesetz Sünde? Das sei ferne! Aber die Sünde erkannte ich nicht außer durchs Gesetz. Denn ich wußte nichts von der Begierde, wenn das Gesetz nicht gesagt hätte (2. Mose 20,17): «Du sollst nicht begehren!» 7,8 Die Sünde aber nahm das Gebot zum Anlaß und erregte in mir Begierden aller Art; denn (a) (b) ohne das Gesetz war die Sünde tot. 7,9 Ich lebte einst ohne Gesetz; als aber das Gebot kam, wurde die Sünde lebendig, 7,10 ich aber starb. Und so fand sich's, daß das Gebot mir den Tod brachte, das doch (a) zum Leben gegeben war. 7,11 Denn die Sünde nahm das Gebot zum Anlaß und (a) betrog mich und tötete mich durch das Gebot. 7,12 So ist also das Gesetz heilig, und das Gebot ist heilig, gerecht und gut. (a) 7,13 Ist dann, was doch gut ist, mir zum Tod geworden? Das sei ferne! Sondern die Sünde, (a) damit sie als Sünde sichtbar werde, hat mir durch das Gute den Tod gebracht, damit die Sünde überaus sündig werde durchs Gebot.

_7,14 Denn wir wissen, daß das Gesetz geistlich ist; (a) ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft. 7,15 Denn ich weiß nicht, was ich tue. Denn ich tue nicht, was ich will; sondern was ich hasse, das tue ich. 7,16 Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, so gebe ich zu, daß das Gesetz gut ist. 7,17 So tue nun nicht ich es, sondern die Sünde, die in mir wohnt. 7,18 Denn ich weiß, daß in mir, das heißt in meinem Fleisch*, (a) (b) nichts Gutes wohnt. Wollen habe ich wohl, aber das Gute vollbringen kann ich nicht. 7,19 Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich. 7,20 Wenn ich aber tue, was ich nicht will, so tue nicht ich es, sondern die Sünde, die in mir wohnt. 7,21 So finde ich nun das Gesetz, daß mir, der ich das Gute tun will, das Böse anhängt. 7,22 Denn ich habe Lust an Gottes Gesetz nach dem inwendigen Menschen. 7,23 Ich sehe aber ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das widerstreitet dem Gesetz in meinem Gemüt* und hält mich gefangen im Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist. (a) 7,24 Ich elender Mensch! Wer wird mich erlösen von diesem todverfallenen Leibe? 7,25 Dank sei Gott durch Jesus Christus, unsern Herrn!a

_So diene ich nun mit dem Gemüt dem Gesetz Gottes, aber mit dem Fleisch dem Gesetz der Sünde.


8. Kapitel

Das Leben im Geist

8,1 So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind. (a) 8,2 Denn das Gesetz des Geistes, der lebendig macht in Christus Jesus, hat dich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes. 8,3 Denn was (a) (b) dem Gesetz unmöglich war, weil es durch das Fleisch geschwächt war, das tat Gott: er sandte seinen Sohn (c) in der Gestalt des sündigen Fleisches und um der Sünde willen und verdammte die Sünde im Fleisch, 8,4 damit die Gerechtigkeit, vom Gesetz gefordert, in uns erfüllt würde, die wir nun nicht nach dem Fleisch leben, sondern (a) nach dem Geist. 8,5 Denn die da fleischlich sind, die sind fleischlich gesinnt; die aber geistlich sind, die sind geistlich gesinnt. 8,6 Aber fleischlich gesinnt sein ist der (a) Tod, und geistlich gesinnt sein ist (b) Leben und Friede. 8,7 Denn fleischlich gesinnt sein ist (a) Feindschaft gegen Gott, weil das Fleisch dem Gesetz Gottes nicht untertan ist; denn es vermag's auch nicht. 8,8 Die aber fleischlich sind, können Gott nicht gefallen. 8,9 Ihr aber seid nicht fleischlich, sondern geistlich, wenn denn Gottes Geist in euch wohnt. Wer aber Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein. 8,10 Wenn aber (a) Christus in euch ist, so ist der Leib zwar tot um der Sünde willen, der Geist aber ist Leben um der Gerechtigkeit willen. 8,11 Wenn nun der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt.

_8,12 So sind wir nun, liebe Brüder, nicht dem Fleisch schuldig, daß wir nach dem Fleisch leben. (a) 8,13 Denn wenn ihr nach dem Fleisch lebt, so werdet ihr sterben müssen; wenn ihr aber durch den Geist die Taten des Fleisches tötet, so werdet ihr leben. (a) (b) (c) 8,14 Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. 8,15 Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen, daß ihr euch abermals fürchten müßtet; sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch den wir rufen: Abba, lieber Vater!a 8,16 Der (a) Geist selbst gibt Zeugnis unserm Geist, daß wir Gottes Kinder sind. 8,17 Sind wir aber (a) Kinder, so sind wir auch (b) Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi, wenn wir denn mit ihm leiden, damit wir auch mit zur Herrlichkeit erhoben werden.

Hoffnung für die Schöpfung und Gewißheit des Heils

8,18 Denn ich bin überzeugt, daß dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll. (a) 8,19 Denn das ängstliche Harren der Kreatur wartet darauf, daß (a) (b) die Kinder Gottes offenbar werden. 8,20 (a) Die Schöpfung ist ja unterworfen der Vergänglichkeit - ohne ihren Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat -, doch auf Hoffnung; 8,21 denn auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes. (a) 8,22 Denn wir wissen, daß die ganze Schöpfung bis zu diesem Augenblick mit uns seufzt und sich ängstet. 8,23 Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir den Geist als Erstlingsgabe haben, (a) seufzen in uns selbst und sehnen uns nach der Kindschaft, der Erlösung unseres Leibes. 8,24 Denn wir sind zwar gerettet, doch auf Hoffnung. Die Hoffnung aber, die man sieht, ist nicht Hoffnung; denn wie kann man auf das hoffen, was man sieht?a 8,25 Wenn wir aber auf das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir darauf in Geduld. (a)

_8,26 Desgleichen hilft auch der Geist unsrer Schwachheit auf. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt; sondern der Geist selbst vertritt uns mit unaussprechlichem Seufzen. 8,27 Der aber die Herzen erforscht, der weiß, worauf der Sinn des Geistes gerichtet ist; denn er vertritt die Heiligen, wie es Gott gefällt. 8,28 Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem (a) Ratschluß berufen sind. 8,29 Denn die er ausersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, daß sie gleich sein sollten dem Bild seines Sohnes, damit dieser der (a) (b) Erstgeborene sei unter vielen Brüdern. 8,30 (a) Die er aber vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen; die er aber berufen hat, die (b) hat er auch gerecht gemacht; die er aber gerecht gemacht hat, die hat er auch verherrlicht.

_8,31 Was wollen wir nun hierzu sagen? (a) Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein? 8,32 Der auch (a) seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben - wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken? 8,33 Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? Gott ist hier, der gerecht macht. (a) 8,34 Wer will verdammen? Christus Jesus ist hier, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, der zur Rechten Gottes ist und (a) (b) uns vertritt. 8,35 (a) Wer will uns scheiden von der Liebe Christi? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert? 8,36 wie geschrieben steht (Psalm 44,23): «Um deinetwillen (a) werden wir getötet den ganzen Tag; wir sind geachtet wie Schlachtschafe.»

_8,37 Aber (a) in dem allen überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat. 8,38 Denn ich bin gewiß, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch (a) Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, 8,39 weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.


9. Kapitel

GOTTES WEG MIT ISRAEL

(Kapitel 9-11)

Israels Gotteskindschaft

9,1 Ich sage die Wahrheit in Christus und lüge nicht, wie mir mein Gewissen bezeugt im heiligen Geist, 9,2 daß ich große Traurigkeit und Schmerzen ohne Unterlaß in meinem Herzen habe. 9,3 Ich selber (a) wünschte, verflucht und von Christus getrennt zu sein für meine Brüder, die meine Stammverwandten sind nach dem Fleisch, 9,4 die Israeliten sind, denen die (a) (b) Kindschaft gehört und die (c) Herrlichkeit und der (d) Bund und das (e) Gesetz und der Gottesdienst und die Verheißungen, 9,5 denen auch die Väter gehören, und aus denen (a) (b) Christus herkommt nach dem Fleisch, der da ist Gott über alles, gelobt in Ewigkeit. Amen.

Die Kinder der Verheißung als das wahre Israel

9,6 Aber ich sage damit nicht, daß (a) Gottes Wort hinfällig geworden sei. Denn (b) nicht alle sind Israeliten, die von Israel stammen; 9,7 auch nicht alle, die Abrahams Nachkommen sind, sind darum seine Kinder. Sondern nur «was von Isaak stammt, soll dein Geschlecht genannt werden» (1. Mose 21,12), 9,8 das heißt: nicht das sind Gottes Kinder, die nach dem Fleisch Kinder sind; sondern nur die Kinder der (a) Verheißung werden als seine Nachkommenschaft anerkannt. 9,9 Denn dies ist ein Wort der Verheißung, da er spricht (1. Mose 18,10): «Um diese Zeit will ich kommen, und Sara soll einen Sohn haben.»

_9,10 Aber nicht allein hier ist es so, sondern auch bei Rebekka, die von dem einen, unserm Vater Isaak, schwanger wurde. 9,11 Ehe die Kinder geboren waren und weder Gutes noch Böses getan hatten, da wurde, damit der Ratschluß Gottes bestehen bliebe und seine freie Wahl - 9,12 nicht aus Verdienst der Werke, sondern durch die Gnade des Berufenden -, zu ihr gesagt: «Der Ältere soll dienstbar werden dem Jüngeren» (1. Mose 25,23), 9,13 wie geschrieben steht (Maleachi 1,2.3): «Jakob habe ich geliebt, aber Esau habe ich gehaßt.»

Gottes freie Gnadenwahl

9,14 Was sollen wir nun hierzu sagen? Ist denn Gott ungerecht? Das sei ferne! 9,15 Denn er spricht zu Mose (2. Mose 33,19): «Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig; und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich.» 9,16 So liegt es nun nicht an jemandes Wollen oder Laufen, sondern an Gottes Erbarmen. (a) 9,17 Denn die Schrift sagt zum Pharao (2. Mose 9,16): «Eben dazu habe ich dich erweckt, damit ich an dir meine Macht erweise und damit mein Name auf der ganzen Erde verkündigt werde.» 9,18 So erbarmt er sich nun, wessen er will, und (a) (b) verstockt, wen er will.

_9,19 Nun sagst du zu mir: Warum beschuldigt er uns dann noch? Wer kann seinem Willen widerstehen? 9,20 Ja, lieber Mensch, wer bist du denn, daß du mit Gott rechten willst? (a) Spricht auch ein Werk zu seinem Meister: Warum machst du mich so? 9,21 Hat nicht ein Töpfer Macht über den Ton, aus demselben Klumpen ein Gefäß zu ehrenvollem und ein anderes zu nicht ehrenvollem Gebrauch zu machen?a 9,22 Da Gott seinen Zorn erzeigen und seine Macht kundtun wollte, hat er (a) mit großer Geduld ertragen die Gefäße des Zorns, (b) die zum Verderben bestimmt waren, 9,23 damit er (a) den Reichtum seiner Herrlichkeit kundtue an den Gefäßen der Barmherzigkeit, (b) die er zuvor bereitet hatte zur Herrlichkeit. 9,24 Dazu hat er uns berufen, nicht allein aus den Juden, sondern auch aus den Heiden. 9,25 Wie er denn auch durch Hosea spricht (Hosea 2,25; 2,1): «Ich will das mein Volk nennen, das nicht mein Volk war, und meine Geliebte, die nicht meine Geliebte war.» «9,26 Und es soll geschehen: Anstatt daß zu ihnen gesagt wurde: ,Ihr seid nicht mein Volk', sollen sie Kinder des lebendigen Gottes genannt werden.» 9,27 Jesaja aber ruft aus über Israel (Jesaja 10,22.23): «Wenn die Zahl der Israeliten wäre wie der Sand am Meer, so wird doch nur ein (a) Rest gerettet werden; 9,28 denn der Herr wird sein Wort, indem er vollendet und scheidet, ausrichten auf Erden.» 9,29 Und wie Jesaja vorausgesagt hat (Jesaja 1,9): «Wenn uns nicht der Herr Zebaoth Nachkommen übriggelassen hätte, so wären wir wie Sodom geworden und wie Gomorra.»

Gesetzesgerechtigkeit und Glaubensgerechtigkeit

9,30 Was sollen wir nun hierzu sagen? Das wollen wir sagen: (a) Die Heiden, die nicht nach der Gerechtigkeit trachteten, haben die Gerechtigkeit erlangt; ich rede aber von der Gerechtigkeit, die aus dem Glauben kommt. 9,31 Israel aber hat nach dem Gesetz der Gerechtigkeit getrachtet und hat es doch nicht erreicht. (a) 9,32 Warum das? Weil es die Gerechtigkeit nicht aus dem Glauben sucht, sondern als komme sie aus den Werken. Sie haben sich gestoßen an dem (a) (b) Stein des Anstoßes, 9,33 wie geschrieben steht (Jesaja 8,14; 28,16): «Siehe, ich lege in Zion einen Stein des Anstoßes und einen Fels des Ärgernisses; und wer an ihn glaubt, der soll nicht zuschanden werden.»


10. Kapitel

10,1 Liebe Brüder, meines Herzens Wunsch ist, und ich flehe auch zu Gott für sie, daß sie gerettet werden. 10,2 Denn ich bezeuge ihnen, daß sie Eifer für Gott haben, aber ohne Einsicht. 10,3 Denn sie erkennen die (a) Gerechtigkeit nicht, die vor Gott gilt, und suchen ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten und sind so der Gerechtigkeit Gottes nicht untertan. 10,4 Denn (a) (b) Christus ist des Gesetzes Ende; (c) (d) wer an den glaubt, der ist gerecht.

_10,5 Mose nämlich schreibt von der Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz kommt (3. Mose 18,5): «Der Mensch, der das tut, wird dadurch leben.» 10,6 Aber die Gerechtigkeit aus dem Glauben spricht so (5. Mose 30,11-14): «Sprich nicht in deinem Herzen: Wer will hinauf gen Himmel fahren?» - nämlich um Christus herabzuholen - 10,7 oder: «Wer will hinab in die Tiefe fahren?» - nämlich um Christus von den Toten heraufzuholen -, 10,8 sondern was sagt sie? «Das Wort ist dir nahe, in deinem Munde und in deinem Herzen.» Dies ist das Wort vom Glauben, das wir predigen. 10,9 Denn wenn du mit deinem Munde (a) (b) bekennst, daß Jesus der Herr ist, und in deinem Herzen glaubst, daß ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet. 10,10 Denn wenn man von Herzen glaubt, so wird man gerecht; und wenn man mit dem Munde bekennt, so wird man gerettet. 10,11 Denn die Schrift spricht (Jesaja 28,16): «Wer an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden.» 10,12 Es ist hier (a) (b) kein Unterschied zwischen Juden und Griechen; es ist über alle derselbe Herr, reich für alle, die ihn anrufen. 10,13 Denn «wer den Namen des Herrn anrufen wird, soll gerettet werden» (Joel 3,5).

Israel hat keine Entschuldigung

10,14 Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne Prediger? 10,15 Wie sollen sie aber predigen, wenn sie nicht gesandt werden? Wie denn geschrieben steht (Jesaja 52,7): «Wie lieblich sind die Füße der Freudenboten, die das Gute verkündigen!» 10,16 Aber nicht alle sind dem Evangelium gehorsam. Denn Jesaja spricht (Jesaja 53,1): «Herr, wer glaubt unserm Predigen? » 10,17 So (a) kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi. 10,18 Ich frage aber: Haben sie es nicht gehört? Doch, (a) es ist ja «in alle Lande ausgegangen ihr Schall und ihr Wort bis an die Enden der Welt» (Psalm 19,5). 10,19 Ich frage aber: Hat es Israel nicht verstanden? Als erster spricht Mose (5. Mose 32,21): «Ich will euch eifersüchtig machen auf ein Nicht-Volk; und über ein unverständiges Volk will ich euch zornig machen.» 10,20 Jesaja aber wagt zu sagen (Jesaja 65,1): «Ich ließ mich finden von denen, die mich nicht suchten, und erschien denen, die nicht nach mir fragten.»a 10,21 Zu Israel aber spricht er (Jesaja 65,2): «Den ganzen Tag habe ich meine Hände ausgestreckt nach dem Volk, das sich nichts sagen läßt und widerspricht.»


11. Kapitel

Nicht ganz Israel ist verstockt

11,1 So frage ich nun: (a) (b) Hat denn Gott sein Volk verstoßen? Das sei ferne! Denn (c) ich bin auch ein Israelit, vom Geschlecht Abrahams, aus dem Stamm Benjamin. 11,2 Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er zuvor erwählt hat. Oder wißt ihr nicht, was die Schrift sagt von Elia, wie er vor Gott tritt gegen Israel und spricht (1. Könige 19,10): «11,3 Herr, sie haben deine Propheten getötet und haben deine Altäre zerbrochen, und ich bin allein übriggeblieben, und sie trachten mir nach dem Leben»? 11,4 Aber was sagt ihm die göttliche Antwort? (1. Könige 19,18): «Ich habe mir übriggelassen siebentausend Mann, die ihre Knie nicht gebeugt haben vor dem Baal.» 11,5 So geht es auch jetzt zu dieser Zeit, daß (a) einige übriggeblieben sind nach der Wahl der Gnade. 11,6 Ist's aber aus Gnade, so ist's nicht aus Verdienst der Werke; sonst wäre Gnade nicht Gnade. 11,7 Wie nun? (a) Was Israel sucht, das hat es nicht erlangt; die Auserwählten aber haben es erlangt. Die andern sind verstockt, 11,8 wie geschrieben steht (Jesaja 29,10): «Gott hat ihnen einen Geist der Betäubung gegeben, aAugen, daß sie nicht sehen, und Ohren, daß sie nicht hören, bis auf den heutigen Tag.» 11,9 Und David spricht (Psalm 69,23.24): «Laß ihren Tisch zur Falle werden und zu einer Schlinge und ihnen zum Anstoß und zur Vergeltung. 11,10 Ihre Augen sollen finster werden, daß sie nicht sehen, und ihren Rücken beuge allezeit.»

Die Berufung der Heiden als Hoffnung für Israel

11,11 So frage ich nun: Sind sie gestrauchelt, damit sie fallen? Das sei ferne! Sondern (a) durch ihren Fall ist den Heiden das Heil widerfahren, damit Israel ihnen (b) nacheifern sollte. 11,12 Wenn aber schon ihr Fall Reichtum für die Welt ist und ihr Schade Reichtum für die Heiden, wieviel mehr wird es Reichtum sein, wenn ihre Zahl voll wird.

_11,13 Euch Heiden aber sage ich: Weil ich Apostel der Heiden bin, preise ich mein Amt, 11,14 ob ich vielleicht meine Stammverwandten zum Nacheifern reizen und einige von ihnen retten könnte. (a) (b) 11,15 Denn wenn ihre Verwerfung die Versöhnung der Welt ist, was wird ihre Annahme anderes sein als Leben aus den Toten! 11,16 Ist die (a) Erstlingsgabe vom Teig heilig, so ist auch der ganze Teig heilig; und wenn die Wurzel heilig ist, so sind auch die Zweige heilig.

Warnung an die Heidenchristen vor Überheblichkeit

11,17 Wenn aber nun einige von den Zweigen ausgebrochen wurden und du, der du (a) ein wilder Ölzweig warst, in den Ölbaum eingepfropft worden bist und teilbekommen hast an der Wurzel und dem Saft des Ölbaums, 11,18 so rühme dich nicht gegenüber den Zweigen. Rühmst du dich aber, so sollst du wissen, daß (a) nicht du die Wurzel trägst, sondern die Wurzel trägt dich. 11,19 Nun sprichst du: Die Zweige sind ausgebrochen worden, damit ich eingepfropft würde. 11,20 Ganz recht! Sie wurden ausgebrochen um ihres Unglaubens willen; du aber stehst fest durch den Glauben. Sei nicht stolz, sondern fürchte dich!a 11,21 Hat Gott die natürlichen Zweige nicht verschont, wird er dich doch wohl auch nicht verschonen. 11,22 Darum sieh die Güte und den Ernst Gottes: den Ernst gegenüber denen, die gefallen sind, die Güte Gottes aber dir gegenüber, (a) (b) sofern du bei seiner Güte bleibst; sonst wirst du auch abgehauen werden. 11,23 Jene aber, sofern sie nicht im Unglauben bleiben, werden eingepfropft werden; denn Gott kann sie wieder einpfropfen. 11,24 Denn wenn du aus dem Ölbaum, der von Natur wild war, abgehauen und wider die Natur in den edlen Ölbaum eingepfropft worden bist, wieviel mehr werden die natürlichen Zweige wieder eingepfropft werden in ihren eigenen Ölbaum.

Israels endliche Errettung

11,25 Ich will euch, liebe Brüder, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange (a) bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist; 11,26 (a) und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht (Jesaja 59,20; Jeremia 31,33): (b) «Es wird kommen aus Zion der Erlöser, der abwenden wird alle Gottlosigkeit von Jakob. 11,27 Und dies ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.» 11,28 Im Blick auf das Evangelium sind sie zwar Feinde um euretwillen; aber im Blick auf die Erwählung sind sie Geliebte um der Väter willen. 11,29 Denn Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen. (a) 11,30 Denn wie ihr zuvor Gott ungehorsam gewesen seid, nun aber Barmherzigkeit erlangt habt wegen ihres Ungehorsams,* *Luther übersetzte in Vers 30-32 «ungehorsam sein» bzw. «Ungehorsam» mit «nicht glauben» bzw. «Unglaube». 11,31 so sind auch jene jetzt ungehorsam geworden wegen der Barmherzigkeit, die euch widerfahren ist, damit auch sie jetzt Barmherzigkeit erlangen. 11,32 Denn (a) Gott hat alle eingeschlossen in den Ungehorsam, damit er sich (b) aller erbarme.

Lobpreis der Wunderwege Gottes

11,33 O (a) welch eine Tiefe des Reichtums, beides, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! (b) Wie unbegreiflich sind seine Gerichte und unerforschlich seine Wege! 11,34 Denn (a) «wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder (b) wer ist sein Ratgeber gewesen?» (Jesaja 40,13) 11,35 Oder «wer hat ihm etwas zuvor gegeben, daß Gott es ihm vergelten müßte?» (Hiob 41,3) 11,36 Denn von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge. Ihm sei Ehre in Ewigkeit! Amen.


12. Kapitel

Das Leben als Gottesdienst

12,1 Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, daß ihr (a) eure Leiber hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst. 12,2 Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch (a) durch Erneuerung eures Sinnes, (b) damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.

Die Gnadengaben im Dienst der Gemeinde

12,3 Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben ist, jedem unter euch, daß niemand (a) (b) mehr von sich halte, als sich's gebührt zu halten, sondern daß er maßvoll von sich halte, ein jeder, (c) (d) wie Gott das Maß des Glaubens ausgeteilt hat. 12,4 Denn (a) wie wir an einem Leib viele Glieder haben, aber nicht alle Glieder dieselbe Aufgabe haben, 12,5 so sind wir viele ein Leib in Christus, aber untereinander ist einer des andern Glied, (a) (b) 12,6 und (a) (b) (c) haben verschiedene Gaben nach der Gnade, die uns gegeben ist. Ist jemand prophetische Rede gegeben, so übe er sie dem Glauben gemäß. 12,7 Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er. (a) 12,8 Ist jemand Ermahnung gegeben, so ermahne er. (a) Gibt jemand, so gebe er mit lauterem Sinn. Steht jemand der Gemeinde vor, so sei er sorgfältig. Übt jemand Barmherzigkeit, (b) (c) so tue er's gern.

Das Leben der Gemeinde

12,9 Die (a) Liebe sei ohne Falsch. (b) Haßt das Böse, hängt dem Guten an. 12,10 (a) Die brüderliche Liebe untereinander sei herzlich. (b) Einer komme dem andern mit Ehrerbietung zuvor. 12,11 (a) Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. (b) Seid brennend im Geist. (c) Dient dem Herrn. 12,12 Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, (a) (b) (c) beharrlich im Gebet. 12,13 Nehmt euch der Nöte der Heiligen an. (a) (b) Übt Gastfreundschaft. 12,14 Segnet, die euch verfolgen; (a) (b) (c) segnet, und flucht nicht. 12,15 Freut euch mit den Fröhlichen und (a) (b) weint mit den Weinenden. 12,16 Seid (a) (b) eines Sinnes untereinander. Trachtet nicht nach hohen Dingen, sondern haltet euch herunter zu den geringen. (c) Haltet euch nicht selbst für klug. 12,17 (a) (b) Vergeltet niemand Böses mit Bösem. (c) Seid auf Gutes bedacht gegenüber jedermann. 12,18 Ist's möglich, soviel an euch liegt, so (a) (b) habt mit allen Menschen Frieden. 12,19 (a) (b) Rächt euch nicht selbst, meine Lieben, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes; denn es steht geschrieben (5. Mose 32,35): «Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr.» 12,20 Vielmehr, (a) «wenn deinen Feind hungert, gib ihm zu essen; dürstet ihn, gib ihm zu trinken. Wenn du das tust, so wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln» (Sprüche 25,21.22). 12,21 Laß dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.


13. Kapitel

Die Stellung zur staatlichen Gewalt

13,1 aJedermann sei untertan der Obrigkeit*, die Gewalt über ihn hat. Denn (a) (b) es ist keine Obrigkeit außer von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott angeordnet. 13,2 Wer sich nun der Obrigkeit widersetzt, der widerstrebt der Anordnung Gottes; die ihr aber widerstreben, ziehen sich selbst das Urteil zu. 13,3 Denn vor denen, die Gewalt haben, muß man sich nicht fürchten wegen guter, sondern wegen böser Werke. (a) Willst du dich aber nicht fürchten vor der Obrigkeit, so tue Gutes; so wirst du Lob von ihr erhalten. 13,4 Denn sie ist Gottes Dienerin, dir zugut. Tust du aber Böses, so fürchte dich; denn sie trägt das Schwert nicht umsonst: sie ist Gottes Dienerin und vollzieht das Strafgericht an dem, der Böses tut. (a) 13,5 Darum ist es notwendig, sich unterzuordnen, nicht allein um der Strafe, sondern auch um des Gewissens willen. 13,6 Deshalb zahlt ihr ja auch Steuer; denn sie sind Gottes Diener, auf diesen Dienst beständig bedacht. 13,7 So gebt nun jedem, was ihr schuldig seid: Steuer, dem die Steuer gebührt; Zoll, dem der Zoll gebührt; Furcht, dem die Furcht gebührt; Ehre, dem die Ehre gebührt. (a)

Die Liebe als Erfüllung des Gesetzes

13,8 Seid niemand etwas schuldig, außer, daß ihr euch untereinander liebt; denn (a) (b) wer den andern liebt, der hat das Gesetz erfüllt. 13,9 Denn was da gesagt ist (2. Mose 20,13- 17): «Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht begehren», und was da sonst an Geboten ist, das wird in diesem Wort zusammengefaßt (3. Mose 19,18): «Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.» 13,10 Die Liebe (a) tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe (b) des Gesetzes Erfüllung.

Leben im Licht des kommenden Tages

13,11 (a) Und das tut, weil ihr die Zeit erkennt, nämlich daß die Stunde da ist, (b) aufzustehen vom Schlaf, denn unser Heil ist jetzt näher als zu der Zeit, da wir gläubig wurden. 13,12 Die Nacht ist vorgerückt, (a) der Tag aber nahe herbeigekommen. So (b) laßt uns ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts. 13,13 Laßt uns ehrbar leben wie am Tage, (a) (b) nicht in Fressen und Saufen, nicht in Unzucht und Ausschweifung, nicht in Hader und Eifersucht; 13,14 sondern (a) zieht an den Herrn Jesus Christus und (b) (c) sorgt für den Leib nicht so, daß ihr den Begierden verfallt.


14. Kapitel

Von den Schwachen und Starken im Glauben

14,1 Den Schwachen im Glauben nehmt an und streitet nicht über Meinungen.*a 14,2 Der eine glaubt, er dürfe alles essen; wer aber schwach ist, der ißt kein Fleisch. (a) (b) 14,3 Wer ißt, der verachte den nicht, der nicht ißt; und (a) wer nicht ißt, der richte den nicht, der ißt; denn Gott hat ihn angenommen. 14,4 Wer bist du, daß du einen fremden Knecht (a) (b) richtest? Er steht oder fällt seinem Herrn. Er wird aber stehen bleiben; denn der Herr kann ihn aufrecht halten.

_14,5 Der eine (a) hält einen Tag für höher als den andern; der andere aber hält alle Tage für gleich. Ein jeder sei in seiner Meinung gewiß. 14,6 Wer auf den Tag achtet, der tut's im Blick auf den Herrn; wer ißt, der ißt im Blick auf den Herrn, denn er dankt Gott; und wer nicht ißt, der ißt im Blick auf den Herrn nicht und dankt Gott auch. 14,7 Denn unser keiner lebt sich selber, und keiner stirbt sich selber. 14,8 Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum: wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn. (a) (b) 14,9 Denn dazu ist Christus gestorben und wieder lebendig geworden, daß er über Tote und Lebende Herr sei.

_14,10 Du aber, was richtest du deinen Bruder? Oder du, was verachtest du deinen Bruder? (a) (b) (c) Wir werden alle vor den Richterstuhl Gottes gestellt werden. 14,11 Denn es steht geschrieben (Jesaja 45,23): «So wahr ich lebe, spricht der Herr, (a) mir sollen sich alle Knie beugen, und alle Zungen sollen Gott bekennen.» 14,12 So wird nun jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft geben. (a) 14,13 Darum laßt uns nicht mehr einer den andern richten; sondern (a) richtet vielmehr darauf euren Sinn, daß niemand seinem Bruder einen Anstoß oder Ärgernis bereite.

_14,14 Ich weiß und bin gewiß in dem Herrn Jesus, daß (a) (b) (c) nichts unrein ist an sich selbst; nur für den, der es für unrein hält, ist es unrein. 14,15 Wenn aber dein Bruder wegen deiner Speise betrübt wird, so handelst du nicht mehr nach der Liebe. (a) Bringe nicht durch deine Speise den ins Verderben, für den Christus gestorben ist. 14,16 Es soll doch nicht verlästert werden, was ihr Gutes habt. 14,17 Denn (a) (b) das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude in dem heiligen Geist. 14,18 Wer darin Christus dient, der ist Gott wohlgefällig und bei den Menschen geachtet.

_14,19 Darum laßt uns dem nachstreben, was (a) zum Frieden dient und (b) zur Erbauung untereinander. 14,20 Zerstöre nicht um der Speise willen Gottes Werk. Es ist zwar alles rein; aber es ist nicht gut für den, der es mit schlechtem Gewissen ißt. 14,21 Es ist besser, du ißt kein Fleisch und trinkst keinen Wein und tust nichts, woran sich dein Bruder stößt. (a) (b) 14,22 Den Glauben, den du hast, behalte bei dir selbst vor Gott. Selig ist, der sich selbst nicht zu verurteilen braucht, wenn er sich prüft. 14,23 Wer aber dabei zweifelt und dennoch ißt, der ist gerichtet, denn es kommt nicht aus dem Glauben. Was aber nicht aus dem Glauben kommt, das ist Sünde.


15. Kapitel

15,1 Wir aber, die wir stark sind, sollen (a) das Unvermögen der Schwachen tragen und nicht Gefallen an uns selber haben. 15,2 Jeder von uns lebe so, daß er seinem Nächsten gefalle zum Guten und zur Erbauung. (a) (b) 15,3 Denn auch Christus hatte nicht an sich selbst Gefallen, sondern wie geschrieben steht (Psalm 69,10): «Die Schmähungen derer, die dich schmähen, sind auf mich gefallen.» 15,4 Denn was zuvor geschrieben ist, (a) das ist uns zur Lehre geschrieben, damit wir durch Geduld und den Trost der Schrift Hoffnung haben. 15,5 Der Gott aber der Geduld und des Trostes gebe euch, daß ihr (a) einträchtig gesinnt seid untereinander, Christus Jesus gemäß, 15,6 damit ihr einmütig mit einem Munde Gott lobt, den Vater unseres Herrn Jesus Christus.

_15,7 Darum nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob. 15,8 Denn ich sage: (a) Christus ist ein Diener der Juden geworden um der Wahrhaftigkeit Gottes willen, (b) um die Verheißungen zu bestätigen, die den Vätern gegeben sind; 15,9 die Heiden aber sollen Gott loben um der Barmherzigkeit willen, wie geschrieben steht (Psalm 18,50): «Darum will ich dich loben unter den Heiden und deinem Namen singen.» 15,10 Und wiederum heißt es (5. Mose 32,43): «Freut euch, ihr Heiden, mit seinem Volk!» 15,11 Und wiederum (Psalm 117,1): «Lobet den Herrn, alle Heiden, und preist ihn, alle Völker!» 15,12 Und wiederum spricht Jesaja (Jesaja 11,10): «Es wird kommen der Sproß aus der (a) Wurzel Isais und wird aufstehen, um zu herrschen über die Heiden; auf den werden die Heiden hoffen.» 15,13 Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, daß ihr immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft des heiligen Geistes.

Die Vollmacht des Apostels

15,14 Ich weiß aber selbst sehr wohl von euch, liebe Brüder, daß auch ihr selber voll Güte seid, erfüllt mit aller Erkenntnis, so daß ihr euch untereinander ermahnen könnt. 15,15 Ich habe es aber dennoch gewagt und euch manches geschrieben, um euch zu erinnern (a) (b) kraft der Gnade, die mir von Gott gegeben ist, 15,16 damit ich ein (a) Diener Christi Jesu unter den Heiden sei, um das Evangelium Gottes priesterlich auszurichten, damit die Heiden ein Opfer werden, das Gott wohlgefällig ist, geheiligt durch den heiligen Geist. 15,17 Darum kann ich mich rühmen in Christus Jesus vor Gott. 15,18 Denn ich werde nicht wagen, von etwas zu reden, (a) das nicht Christus durch mich gewirkt hat, um die Heiden zum (b) Gehorsam zu bringen durch Wort und Werk, 15,19 in der Kraft von (a) (b) Zeichen und Wundern und in der Kraft des Geistes Gottes. So habe ich von Jerusalem aus ringsumher bis nach Illyrien das Evangelium von Christus voll ausgerichtet. 15,20 Dabei habe ich meine Ehre darein gesetzt, das Evangelium zu predigen, wo Christi Name noch nicht bekannt war, damit ich nicht auf einen fremden Grund baute, (a) 15,21 sondern ich habe getan, wie geschrieben steht (Jesaja 52,15): «Denen nichts von ihm verkündigt worden ist, die sollen sehen, und die nichts gehört haben, sollen verstehen.»

Reisepläne des Apostels

15,22 Das ist auch der Grund, warum ich so viele Male daran gehindert worden bin, zu euch zu kommen. (a) 15,23 Nun aber habe ich keine Aufgabe mehr in diesen Ländern, habe aber seit vielen Jahren das (a) Verlangen, zu euch zu kommen, 15,24 wenn ich nach Spanien reisen werde. Denn ich hoffe, daß ich bei euch durchreisen und euch sehen kann und von euch dorthin weitergeleitet werde, doch so, daß ich mich zuvor ein wenig an euch erquicke. 15,25 Jetzt aber fahre ich hin nach Jerusalem, um den Heiligen zu dienen. (a) (b) (c) (d) 15,26 Denn die in Mazedonien und Achaja haben willig eine gemeinsame Gabe zusammengelegt für die Armen unter den Heiligen in Jerusalem. (a) (b) 15,27 Sie haben's willig getan und sind auch ihre Schuldner. (a) (b) Denn wenn die Heiden an ihren geistlichen Gütern Anteil bekommen haben, ist es recht und billig, daß sie ihnen auch mit leiblichen Gütern Dienst erweisen. 15,28 Wenn ich das nun ausgerichtet und ihnen diesen Ertrag zuverlässig übergeben habe, will ich von euch aus nach Spanien ziehen. 15,29 Ich weiß aber, wenn ich zu euch komme, daß ich mit dem vollen Segen Christi kommen werde.

_15,30 Ich ermahne euch aber, liebe Brüder, durch unsern Herrn Jesus Christus und durch die Liebe des Geistes, (a) (b) daß ihr mir kämpfen helft durch eure Gebete für mich zu Gott, 15,31 damit ich (a) errettet werde von den Ungläubigen in Judäa und mein Dienst, den ich für Jerusalem tue, den Heiligen willkommen sei, 15,32 damit ich mit Freuden zu euch komme nach Gottes Willen und mich mit euch erquicke. 15,33 Der Gott des Friedens aber sei mit euch allen! Amen.


16. Kapitel

Empfehlung der Phöbe. Grüße

16,1 Ich befehle euch unsere Schwester Phöbe an, die im Dienst der Gemeinde von Kenchreä ist, 16,2 daß ihr sie aufnehmt in dem Herrn, wie sich's ziemt für die Heiligen, und ihr beisteht in jeder Sache, in der sie euch braucht; denn auch sie hat vielen beigestanden, auch mir selbst.

_16,3 Grüßt die (a) Priska und den Aquila, meine Mitarbeiter in Christus Jesus, 16,4 die für mein Leben ihren Hals hingehalten haben, denen nicht allein ich danke, sondern alle Gemeinden unter den Heiden. 16,5 Grüßt auch die Gemeinde in ihrem Hause. Grüßt Epänetus, meinen Lieben, der aus der Provinz Asien der Erstling für Christus ist. 16,6 Grüßt Maria, die viel Mühe und Arbeit um euch gehabt hat. 16,7 Grüßt Andronikus und Junias, meine Stammverwandten und Mitgefangenen, die berühmt sind unter den Aposteln und schon vor mir in Christus gewesen sind. 16,8 Grüßt Ampliatus, meinen Lieben in dem Herrn. 16,9 Grüßt Urbanus, unsern Mitarbeiter in Christus, und Stachys, meinen Lieben. 16,10 Grüßt Apelles, den Bewährten in Christus. Grüßt die aus dem Haus des Aristobul. 16,11 Grüßt Herodion, meinen Stammverwandten. Grüßt die aus dem Haus des Narzissus, die in dem Herrn sind. 16,12 Grüßt die Tryphäna und die Tryphosa, die in dem Herrn arbeiten. Grüßt die Persis, meine Liebe, die sich viel gemüht hat im Dienst des Herrn. 16,13 Grüßt (a) Rufus, den Auserwählten in dem Herrn, und seine Mutter, die auch mir eine Mutter geworden ist. 16,14 Grüßt Asynkritus, Phlegon, Hermes, Patrobas, Hermas und die Brüder bei ihnen. 16,15 Grüßt Philologus und Julia, Nereus und seine Schwester und Olympas und alle Heiligen bei ihnen. 16,16 Grüßt euch untereinander mit dem heiligen Kuß. Es grüßen euch alle Gemeinden Christi. (a)

Warnung vor Irrlehrern

16,17 Ich ermahne euch aber, liebe Brüder, daß ihr euch in acht nehmt vor denen, die Zwietracht und Ärgernis anrichten entgegen der Lehre, die ihr gelernt habt, und euch von ihnen abwendet. (a) (b) (c) 16,18 Denn solche dienen nicht unserm Herrn Christus, sondern (a) ihrem Bauch; und durch (b) süße Worte und prächtige Reden verführen sie die Herzen der Arglosen. 16,19 Denn euer (a) Gehorsam ist bei allen bekannt geworden. Deshalb freue ich mich über euch; ich will aber, daß ihr (b) weise seid zum Guten, aber geschieden vom Bösen. 16,20 Der Gott des Friedens aber wird den Satan unter eure Füße treten in Kürze. Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch!

Grüße der Mitarbeiter

16,21 Es grüßen euch (a) (b) (c) Timotheus, mein Mitarbeiter, und Luzius, (d) Jason und (e) Sosipater, meine Stammverwandten. 16,22 Ich, Tertius, der ich diesen Brief geschrieben habe, grüße euch in dem Herrn. 16,23 Es grüßt euch (a) Gajus, mein und der ganzen Gemeinde Gastgeber. Es grüßt euch Erastus, der Stadtkämmerer, und Quartus, der Bruder.*

Lobpreis Gottes

16,24 Dem aber, der euch stärken kann gemäß meinem Evangelium und der Predigt von Jesus Christus, durch die das (a) (b) (c) Geheimnis offenbart ist, das seit ewigen Zeiten verschwiegen war, 16,25 nun aber offenbart und kundgemacht ist durch die Schriften der Propheten nach dem Befehl des ewigen Gottes, den (a) Gehorsam des Glaubens aufzurichten unter allen Heiden: 16,26 dem Gott, der allein weise ist, sei Ehre durch Jesus Christus in Ewigkeit! Amen.

46 Der erste Brief an die Korinther

Wer malt so detailliert, daß es wie ein Photo wirkt ???

Rätselverzeichnis - Wie alles begann ... - Zufallsrätsel - erstes Rätsel

Galerie - A - B - C - D - E - F- G - H - I - J - K - L - M - N - O - P - Q - R - S - T - U - V - W - X - Y - Z

Jacob Burckhardt - Die Kultur der Renaissance in Italien. Ein Versuch

Leonardo da Vinci Wissenschaftler - Erfinder - Künstler

Venedig - Eine Liebeserklärung an eine Stadt

William Shakespeare animiert (wahrscheinlich oder zufällig...2/3 zu 1/3) William Turner

Philosophie für Schnelldenker - Besinnliche Philosophie

Philosophie der Renaissance


Gästebuch

Startseite - © Copyright 2004- - Susanne Albers - Kiehlufer 125-129 - D 12059 Berlin