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Psychisch krank werden kann jeder!
Die drei häufigsten Krankheitsbilder in der WHO Statistik (Weltgesundheitsorganisation): Infektionskrankheiten 22,9% 3 - 5 % der Weltbevölkerung hören Stimmen Psychosen sind in jedem angelegt! Je empfindsamer ein Mensch ist, desto eher kann in Kriesen, bei Streß oder Reizüberflutung eine Psychose ausgelöst werden. |
![]() Vincent van Gogh Selbstbildnis mit Verband nach selbst abgeschnittenem Ohrteil 1889 |
Psychische Erkrankung greift häufig existentiell in alle Lebensbereiche ein!
| Affektive Psychosen: | Stimmung und Energie sind wesentlich verändert. Alles ist grau oder scheint in rosarot. Man ist kraftlos oder glaubt Bäume ausreißen zu können. Man traut sich gar nichts mehr zu oder alles. Beides kann unabhängig auftreten oder Wechseln. |
| Schizophrenien: | Wahrnehmung, Sprache und Denken sind verändert. Man hört Stimmen oder Geräusche, die nicht da sind. Die Gedanken sind sprunghaft und "kreativ". Die Sprache ist eingeschränkt oder "schöpferisch". |
Jede Psychose ist einzigartig! Jede Psychose ist eine existentielle Krise Zu den Symptomen kommen häufig Ausgrenzung und Stigmatisierung hinzu! Die sozialen Bezüge gehen verloren: "Schizophrene sind gefährlich und unheimlich" - solche gesellschaftlichen Vorurteile unterstützen: - Eine Depression kann in den Zustand tiefer Lähmung und bis zur Selbsttötung führen! Was kann helfen? - Erleben von "Normalität" Außerdem gibt es: Reha-Steglitz Geschäftsstelle - Tel. 030 - 791 10 23 - www.reha-steglitz.de
Nur der geringste Prozentsatz der psychisch Kranken birgt ein erhöhtes Gewaltpotenzial. Im Gegenteil, viele dieser Personen neigen zu sozialem Rückzug. Wusstest Du ... dass gemäß einer Studie des Bundesgesundheitsministerums aus dem Jahr 2001 jeder fünfte Deutsche schon einmal einen Psychotherapeuten zu Rate gezogen hat? Ist Dir bewusst... dass auch DU mindestens eine psychische Krise in Deinem Leben erfährst? Psychische Ausnahmeerscheinungen können unsere Gesellschaft bereichern !!! So haben viele berühmte Persönlichkeiten durch die Kombination aus Genie und Wahn vor allem auf kultureller und wissenschaftlicher Ebene einen wertvollen Beitrag geleistet. Auch der Regisseur RON HOWARD hat sich dieses Themas angenommen. Der Film "A beautiful Mind" mit Russel Crowe in der Hauptrolle, der die wahre Geschichte eines genialen und psychisch kranken Nobelpreisträgers auf dem Gebiet der Mathematik beschreibt, wurde kürzlich mit mehreren Oscars ausgezeichnet. http://www.freundeskreis-psychisch-kranke-starnberg.de/info.html Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker e.V. (BAPK)
Österreichische Gesellschaft Teil XII: Zwischen Genie und Wahnsinn Bis an die äußerste Grenze Wer kennt sie nicht die „Sonnenblumen“, die „Blühenden Obstbäume“, die kräftigen Landschaftsbilder oder die Selbstbildnisse? Die große Bedeutung Vincent van Goghs für die Malerei ist unbestritten. War ihm zu Lebzeiten ein Erfolg seiner Malerei versagt geblieben - bis zuletzt war er auf die finanzielle Unterstützung durch seinen Bruder Theo angewiesen -, so erzielen seine Bilder heute auf Auktionen Höchstpreise. Sie zeugen von einer intensiven Auseinandersetzung mit der Umwelt, den Menschen und mit sich selbst. Mit seinem unvergleichlichen Stil der kräftigen Pinselstriche und der ihm eigenen Farbgebung hat er die Einflüsse seiner Zeit aufgenommen und seinen eigenen Stil und Weg gefunden.
Leben und Werk Nach Versuchen als Kunsthändler, Hilfslehrer und Laienprediger entscheidet sich Vincent van Gogh mit 27 Jahren endgültig für die künstlerische Laufbahn und studiert an der Kunstakademie in Brüssel. Mit 33 Jahren ist sein Gesundheitszustand allerdings schon deutlich angegriffen. Ein rastloses Leben, die intensive künstlerische Arbeit und ein ungesunder Lebensstil fordern ihren Tribut. „Soweit ich es beurteilen kann“, versucht van Gogh seinen Bruder in einem Brief zu beruhigen, „bin ich nicht eigentlich geisteskrank. Du wirst ja sehen, dass die Bilder, die ich in Zeiten zwischen den Anfällen gemacht habe, ruhig sind und nicht schlechter als andere. Die Arbeit fehlt mir mehr, als dass sie mich ermüdet.“ Vincent träumt von einer Künstlergemeinschaft und geht nach Arles in Südfrankreich. Im Dezember 1888 schneidet sich van Gogh nach einem heftigen Streit mit Gaugin einen Teil des linken Ohrs ab und wird ins Krankenhaus eingewiesen, wo die Diagnosen Epilepsie, Trunksucht und Schizophrenie gestellt werden. Er malt intensiv weiter. In Paris werden erstmals seine Bilder ausgestellt, die vor allem bei Malerkollegen Anerkennung finden. Nach einer kurzen Zeit der Besserung mit intensiver künstlerischer Betätigung verstirbt Vincent nach einem Suizidversuch am 29. Juli 1890. Schon van Goghs Bruder Theo sieht einen Zusammenhang zwischen der psychischen Verfassung und der Ausdruckskraft Vincents: „Deine letzten Bilder haben mir über deinen Geisteszustand zu der Zeit, da du sie gemacht hast, viel zu denken gegeben. In allen steckt eine Kraft der Farbe, die du bisher noch nicht erreicht hattest, was an sich schon etwas Seltenes ist; (...) Aber wie muss dein Kopf da gearbeitet haben, wie hast du dich da bis an die äußerste Grenze gewagt“, schreibt er in einem Brief. Van Goghs Kunst stieß zwar auf wenig Verständnis, als Werk eines Psychotikers wurde sie jedoch nicht gesehen - und das zu einer Zeit, als das romantische Konzept von Genie und Irrsinn noch lebendig, das öffentliche Interesse am „geisteskranken Künstler“ stark ausgeprägt war. Van Goghs Kunst besitzt keine psychotischen Stilqualitäten, auch dort nicht, wo das Werk in Akutphasen des Künstlers entstand. Was uns an künstlerischen Zeugnissen der psychischen Erkrankung von van Gogh geblieben ist, das sind letztendlich die beiden Bilder der Insassen von Saint- Paul-de-Mausole und die Bilder in der psychiatrischen Anstalt sowie einige seiner Selbstbildnisse. Van Gogh hat sich um einen „wahrhaften Zugang“ zu seiner Umwelt bemüht; die Menschen mit ihren Ecken und Kanten porträtiert. Mit seiner Malerei ist er dabei einen „einsamen und einzigartigen“ Weg gegangen, die sich wie ein roter Faden durch sein Leben zog. Van Gogh selbst schreibt 1889, dass er mit seiner Geisteskrankheit an viele andere Künstler denke - „und ich sage mir, dass dies kein Hindernis ist, den Beruf des Malers auszuüben, als ob nichts wäre.“
Diagnosen von Vincent van Gogh Nach heutiger Nomenklatur umfassen die Verdachtsdiagnosen van Goghs fast das gesamte Spektrum der psychiatrischen Diagnosen (Tabelle). Henri Gastaut, kommt in seiner Untersuchung von Van Goghs Leben (1956) zu dem Schluss, dass van Goghs Haupterkrankung in den letzten zwei Jahren seines Lebens eine Temporallappenepilepsie durch den exzessiven Absinthkonsum war, und bestätigt damit die Diagnose, die ursprünglich durch van Goghs Arzt gestellt wurde.
Von Univ.-Prof. Dr. Martin Aigner http://www.medizin-medien.info/dynasite.cfm?dssid=4172&dsmid=82839&dspaid=650618 Berühmte psychisch kranke Persönlichkeiten gefunden auf der Seite: http://home.arcor.de/pahaschi/genies.htm
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Wer ist der Mann mit der Hakennase ???
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