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Cage aux Folles 1 - Cage aux Folles 2 - Cage aux Folles 3 - Cage aux Folles 4 - Cage aux Folles 5 - Cage aux Folles 6 - Cage aux Folles 7 - Cage aux Folles 8 - Cage aux Folles 9 - Cage aux Folles 10 - Cage aux Folles 11 Toleranz ist dem Anderen zu erlauben, anders zu sein.

Jupiter und die Homosexualität

Ein Käfig voller Narren - La Cage aux Folles - 9

Ein Musical aus dem Theater des Westens Berlin in zwei Akten

Dem verdutzten Sohn Jean-Michel wird Albin als unvorhergesehener Onkel Albert vorgeführt. Er sieht seine Ehechancen schwinden und macht beiden heftige Vorwürfe. Georges aber hält ihm seine Undankbarkeit vor, hat sich doch Albin als Ersatzmutter für ihn wirklich aufgeopfert.

SIEH MAL DORTHIN.

Wie oft kommt es vor,
daß sich jemand für dich wirklich echt interessiert?
Sich kümmert und sorgt und bemüht,
ja, so gut er nur kann?
Sieh mal dorthin
Sieh mal dorthin
Einer der denkt daran.
Wie oft kommt es vor,daß es jemand bemerkt,
daß du ihn wirklich brauchst?
Dein Herz ist verletzt,
doch vor Stolz sagst du nicht einen Ton.
Sieh mal dorthin
Sieh mal dorthin

Einer der weiß es schon.
Ist das Glück gegen dich,
jemand läßt dich im Stich.
Einer ist auf der Welt,
der bestimmt zu dir hält.
Warum glaubst du,
daß es ab jetzt eine einzige Liebe nur gibt?
Bedenke die Zuneigung,
die du erfahren bisher.
Sieh mal dorthin
Sieh mal dorthin
Einer der liebt dich mehr.
Ist das Glück gegen dich,
jemand läßt dich im Stich.
Einer ist auf der Welt,
der bestimmt zu dir hält.
Warum glaubst du,
daß es ab jetzt eine einzige Liebe nur gibt?
Bedenke die Zuneigung,
die du erfahren bisher.
Sieh mal dorthin
Sieh mal dorthin
Einer der liebt dich mehr.

 

Es ist soweit!
Die Dindons, das spießige Politiker-Ehepaar kommen, um die Familie des zukünftige Schwiegersohns in Augenschein zu nehmen.
Albert alias Albin flieht - vor lauter Lampenfieber?
Die Situation wirkt explosiv. Die geschmackvollen Hors d´heuvres - Teller führen beinahe zum Eklat: Mit recht eindeutigen Darstellungen olympischer Jünglinge verziert, wecken sie das Mißtrauen der prüden Gäste:

COCKTAIL QUINTETT

Trotz meiner großen Erfolge
bin ich immer noch ein hart arbeitender Mann.
Sozusagen ein, ein alter Arbeiter.
-Bravo,
und ich selbst bin eben
ein alter, ein alter Frendenlegionär.
Bravo
-Nein, er macht Witze,
er ist im französischen auswärtigen Dienst.
Ich war ein Fremdenlegionär mit Säbel in der Hand.
Und robbte durch die Wüste mit dem Bauch im heißen Sand.
Mit Männern, die Kamele liebten,
Whisky und nicht mehr,
Niemand erschoß mich,
alles genoß ich,
als ich ein Fremdenlegionär.

-möchten sie ein paar Hors d'heuvres?
-oh, wie reizend diese Teller sind,
und, diese jungen Menschen spielen miteinader?
- die sehen ja aus, wie Griechen,
wo ist denn meine Brille?
Oh, nein, nein,
da sind überhaupt keine Griechen auf meinen Tellern.
Es sei denn, sie sind nicht gut abgewaschen.
- Also, auf jeden Fall,
nackte Männer.
-Nein, nein, nein, da müssen auch Mädchen sein,
das ist ein gemischtes Service.
-Diese zarten Teller nur mit Vorsicht angepackt,
diese netten Jungs darauf sind glaub ich alle nackt.
Und sie spielen alle so ein dummes kleines Spiel.
-Oh, ich glaube, das beweist nicht viel.
-Das ist schlimmer, als ich geahnt,
bei dem Vater hats mir geschwant,
auf die Mutter kommt es jetzt noch an,
sonst bleibt Tochter Anne am Besten ohne Mann.

-Es ist schrecklich, zu gestehn,
die sind doch nicht anzusehen.
Sie ist dumm, er gemein,
sie ein Trum, er ein Schwein,
So dies und das,
und dies von ihm Papa.
-Hier ist Mama!

Im rettenden Moment taucht zu aller Überraschung die angebliche unabkömmliche Mama auf:
Es ist Albin!
Er nimmt, ganz Dame des Hauses, der prekären Situation völlig gewachsen, alles beherzt in die gelackten Hände und schleppt die Gesellschaft kurzentschlossen zu "Chez Jacqueline".

In diesem Feinschmeckerlokal wird Albin von der resoluten Patronin dazu animiert, etwas zum Besten zu geben und stimmt ein Volkslied an:

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Quellen: Im Oktober 1990 war ich in der Draeger Ausstellung "Lebensläufe" in der Galerie im Rathaus, Kunstamt Tempelhof ...:-)))... besonders spannend, da die Eröffnungsrede von "Bezirksstadtrat" Klaus Wowereit gehalten wurde, der von 2001 bis 2014 unser Berliner Regierender Bürgermeister war und sich offen zu seiner Homosexualiät bekennt, und am Freitag, den 31.03.1995 waren wir zu dritt im Theater des Westens und haben uns für stolze 84,- DM pro Nase ...die Karten habe ich noch, falls ich mich mal wieder erschrecken möchte...:-))).... die Vorstellung angesehen. Dort habe ich sowohl das Heft, als auch das Buch vom Theater des Westens zu "La Cage aux Folles" erstanden (ISBN Nummer finde ich nicht) , als auch ein paar Wochen später das Buch von Jürgen Draeger (ISBN Nr. 3-921524-78-4) aus dem diese Bilder sind im Buchhandel gekauft. Die drei Draeger Bilder auf der 1. Seite sind aus der Berliner Morgenpost von "damals" 1990, als diese Ausstellung eröffnet wurde.

Warum wird klassische Nachahmung betrieben???

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